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Bürgervorlesung

Schüler zeigen Haltung

Anlässlich des 20. Antirassismustages am Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium nahmen Jugendliche der 7./8. Klasse gemeinsam mit Schülern der anderen Schwedter Schulen an insgesamt 16 Projekten rund ums Thema Antirassismus und Diskriminierung teil. In diesen Projekten setzten sich die Schüler mit dem Thema Rassismus und dem Umgang damit auseinander.

In dem Projekt „Wiederstand ist zweckvoll“ wurden sie von Enna und Annika durch Videos und gemeinsame Gespräche über die Erlebnisse Betroffener von rassistischen Anschlägen, wie z. B. dem Attentat in Hanau, aufgeklärt. In einem anschließenden Rollenspiel versuchten sie die Situation „im Bus angepöbelt zu werden“ nachzuempfinden. 

Auch die Polizei war mit einem eigenen Projekt vertreten und erklärte den Schülern die Ursachen und Auswirkungen politisch motivierter Straftaten an Schulen. 

Das Projekt „Verbrechen aus Liebe“ wurde von Peter Huth moderiert und beschäftigte sich mit der verbotenen Liebe zwischen Zwangsarbeitern und der deutschen Bevölkerung, während des Nationalsozialismus. Es wurden bekannte Vorfälle in Schwedt angesprochen und bis in die heutige Zeit verfolgt. 

In einem weiteren Projekt klärte Kag Alexander Zepp die Schülern über Homosexualität und das Outing auf. Dabei ging er auch darauf ein, wie man Freunden dabei helfen kann. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass der diesjährige Antirassismustag wieder ein sehr bereichernder Tag für die Schulgemeinschaft gewesen ist. 

Verfasserinnen: Maritka Grote, Rebecca Baudisch

Bundestagsbesuch

Am 14. März 2024 fand endlich unser lang ersehnter Ausflug in den Bundestag statt. Begleitet von Herrn Schmalenberger und Herrn Elbrandt begaben sich die Pobi-Kurse der 11. Klassen in die Hauptstadt. Die zweistündige Fahrt nach Berlin verging wie im Flug, und nach einer gründlichen Sicherheitskontrolle betraten wir das Reichstagsgebäude. Die Teilnahme an der Plenarsitzung war definitiv das Highlight des Tages. Es war faszinierend, Politiker live in Action zu sehen, insbesondere einige Berühmte, die man sonst nur aus TikTok-Videos kennt. Die Diskussion war lebhaft und informativ, doch das gegenseitige Disputieren zwischen den Politikern ließ uns Schüler natürlich schmunzeln und kichern. Nach der Sitzung hatten wir die Gelegenheit, persönlich mit dem Politiker Jens Koeppen zu sprechen. Es war beeindruckend, wie zugänglich und einfühlsam er auf unsere Fragen einging und uns Einblicke in seinen Arbeitsalltag gab. Die Besichtigung der Kuppel des Reichstagsgebäudes war ebenfalls ein Höhepunkt. Die atemberaubende Aussicht über Berlin war wirklich beeindruckend und gab uns eine neue Perspektive über die Stadt. Auf der Rückfahrt reflektierten wir über die Ereignisse des Tages und waren dankbar für die Organisation durch unsere Lehrer, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben. Alles in allem war der Ausflug zum Bundestag eine unvergessliche Erfahrung, die uns nicht nur politische Einblicke verschafft und unser Verständnis für die demokratischen Prozesse in Deutschland vertieft hat, sondern auch unser Gemeinschaftsgefühl gestärkt hat.

Nadia Pastuszak

Neue Ausstellung

Seit letztem Donnerstag gibt es eine frei zugängliche Ausstellung in unserer Schule. Sie befindet sich im Hauptgebäude (2. Obergeschoss, linker Bereich). Ihr Titel ist „Fukushima, Tschernobyl und wir. Die Katastrophe ist noch lange nicht vorbei“. Die Ausstellung besteht zur Zeit aus 9 Plakaten. In nächster Zeit werden noch einige dazu kommen. Feierlich eröffnet wurde die Ausstellung durch Dr. Aleksej Nesterenko aus Minsk (Weißrussland). Er ist Direktor des dortigen Unabhängigen Instituts für Strahlensicherheit BELRAD. Dr. Aleksej Nesterenko wurde begleitet von zwei Mitarbeitern des Instituts, einem Übersetzer und Frau Dannehl vom Solidaritätsdienst International. Die Ausstellungseröffnung war Teil ihres Besuchs an unserer Schule für eine Informations- und Gesprächsveranstaltung mit der Klasse 8b.

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