Badmintonteam spielt ein starkes Bundesfinale

Im Jahr 2020 hatte sich das damalige Badmintonteam für das Bundesfinale qualifiziert, Corona machte ein Strich durch die Rechnung – das Bundesfinale 2020 und 2021 fiel aus, die Enttäuschung war groß. 

Das Team 2022 ist ein völlig neues Team, es gewann im Herbst 2021 überraschend das Landesfinale und damit das Bundesfinalticket. Die Prognosen vor dem Bundesfinale 2022 sahen sehr skeptisch aus, das Mindestziel war Freude am Spiel, lernen von den Profis und eventuell den ein oder anderen Punkt zu ergattern.

In der Vorrundengruppe trafen wir auf  Hamburg, Sachsen  und Bremen. Ein 1:6 gegen Hamburg war eingeplant, das 3:4 gegen Sachsen dramatisch. Hätte ein Sieg doch die Quali für die TOP 8 in Deutschland bedeuten können. Doch Sachsen war eine Nuance besser. Gegen Bremen wurde dann der Bock umgestoßen, wir gewannen 5:2 und konnten so um die Plätze 9-12 mitspielen, wie all die Jahre zuvor. 

Das Duell gegen Baden-Württemberg ging 0:7 verloren, so spielten wir gegen Berlin um den Platz 11. Es wurde wie gegen Sachsen dramatisch.  Diesmal aber hatten wir das Quentchen Glück, gewannen das Spiel 4:3 und wurde Elfter! 

Das Team: Emily, Arne, Justus und Sarah (Stehend) sowie Paula und Jeremias. Das Team wurde betreut von den Sportlehrern unserer Schule Stephan Strehl und Uwe Neugebauer

Geschichte erleben – Workshop „Stadträume Urban Spaces“

 
Am 24.03.2022 startete das internationale Kooperationsprojekt „Stadträume/ UrbanSpaces“, an dem sich zahlreiche Partnerinstitutionen des OGV aus  Jülich, sowie aus den europäischen Leverkusener Partnerstädten Bracknell, Ljubljana, Oulu, Ratibor, Schwedt und Villeneuve d’Ascq beteiligten. Ziel war es, die Geschichte der „Zwischenkriegszeit“ zwischen 1918 und 1933 in diesen acht europäischen Städten zu untersuchen und zu vergleichen. Es schien ein trauriger Zufall zu sein, dass dieser schon lange Zeit vorher geplante Workshop, der zu europäischer Zusammenarbeit und Kommunikation aufruft, genau einen Monat nach Ausbruch eines schrecklichen Krieges in Europa begann. Und doch sind es Projekte wie diese, die zeigen, wie wichtig internationale Kommunikation ist. Denn es ging eben nicht um perfekt geformte Sätze in Englisch, sondern viel mehr um das, was die Leute zu sagen hatten. Es ging um das Zuhören und Verstehen, eben das Miteinander, was viel wichtiger ist als alles andere. Auch wir, 5 Schülerinnen der 11. Klasse, beteiligten uns mit großer Begeisterung am Workshop „Urban Spaces“. 
Am 24.03.2022 machten wir uns also auf den Weg nach Potsdam, im Gepäck Kleidung und viele Erwartungen für die insgesamt 5 Tage in dieser historischen und zeitgleich modernen Stadt. Angekommen hatten wir zunächst etwas Zeit, um die Stadt selbst näher kennenzulernen. Um 18 Uhr stand dann schon der erste Programmpunkt an. Zusammen mit anderen Geschichtsbegeisterten aus England, Frankreich, Belgien und, und, und genossen wir eine Sightseeing-Tour durch das wunderschöne Potsdam. Anschließend gab es um 20 Uhr Abendbrot und nochmals eine Begrüßung. Am Freitag starteten wir den Tag mit einem leckeren Frühstück, ehe wir um 9 Uhr zur ersten Präsentation mit dem Thema „Wirtschaft“ gingen. Diese und die Präsentation zum Thema „Kultur“ gaben uns Eindrücke, wie es vermutlich war, zu dieser Zeit zu leben und zeigten uns, wie unterschiedlich und doch gleich wir Menschen eigentlich sind. Nach dem Mittagessen besichtigten wir eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Potsdams, Schloss Sanssouci. Der Freitag endete dann mit einer Diskussion, die zwar lang, aber spannend und aufschlussreich war. Vor allem der Impulsvortrag über Erinnerungsarbeit in Europa, von einem Professor der Viadrina Universität faszinierte uns. Es ging hauptsächlich um verschiedene Erinnerungen und Sichtweisen zu vergangenen, aber auch noch heutigen Problemen und wie man mit ihnen umgehen sollte.
Der Samstag war für uns ruhiger, da wir nicht mit nach Schwedt gefahren sind. So hatten wir genug Zeit, weitere Ecken des Hotels zu erkunden und durch Potsdam zu spazieren. Dort teilten wir uns dann in zwei Gruppen auf, die einen gingen zum Kunstmuseum, während die anderen weiterhin in der Potsdamer Innenstadt blieben. Dies sorgte für genug Gesprächsstoff am Abend.
Die Fahrt nach Frankfurt/Oder war am folgendem Tag geplant. Dort besichtigten wir das Collegium Polonicum, eine Gemeinschaftseinrichtung der Adam-Mickiewicz- Universität in Posen und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt und folgten gespannt dem Vortrag von Prof. Benecke zum Thema „Frankfurt in den 1920er-Jahren“. Nach einer kurzen Stärkung besuchten wir dann ein bekanntes Denkmal und eine
Gebäudeanlage aus der Zwischenkriegszeit, über die wir im Vortrag einiges erfahren hatten, ehe es dann für uns nach Berlin zum Haus der Wannseekonferenz ging. Dort angekommen, schauten wir den Film „living memorials“, welcher sich mit unserer Erinnerungskultur in Verbindung mit Kunst auseinandersetzte. Anschließend entschlossen wir uns dazu, der Gruppe beizutreten, der nochmal ein kleiner Überblick über die
Wannseekonferenz verschafft wurde. Dieser Vortrag hat uns am besten gefallen, da er sehr anschaulich war und uns in der kleinen Gruppe mehr Gelegenheiten für Fragen ermöglichte. Aber auch während des gesamten Projektes gab es immer jemanden, der aufkommende Fragen zu beantworten wusste. Die Leidenschaft für Geschichte, die wir während dieser Tage erleben durften, war inspirierend und zeigte uns, wie wichtig es ist, sich auch mit Vergangenem auseinanderzusetzen. Am Montagmorgen fuhren wir dann wieder mit dem Zug zurück nach Hause und unser kleines Abenteuer war beendet. Danke, dass wir die Möglichkeit hatten, an diesem, von der EU geförderten, Projekt teilzunehmen und so viel Neues zu lernen.
Laura Sophie Menzel, Ines Kensbock

Alte Tradition wiederbelebt!

Am 22.03.2022 fand nach zwei Jahren der Anti-Rassismus-Tag wieder an unserer Schule statt. Schüler der 7ten und 8ten Klasse nahmen an verschiedenen Workshops teil. Erstmalig waren auch Schüler/innen der Dreiklang und Schlosspark Schule mit dabei. Es gab 17 verschiedene Workshops zu den Themen Anti-Faschismus, Rassismus, Diskriminierung, Ausgrenzung etc.. Der Punkt des Tages war, Haltung zu zeigen. Die Schüler/innen durften sich ihren Workshop selber aussuchen. Einige Schüler/innen entschieden sich für den Workshop Nummer 7- „Wie ist der Alltag in islamisch-arabisch geprägten Kulturen?“

Das Mädchen Roha und Herr Amin Dabbagh erzählten über verschiedene Themen der arabischen Kultur, unter anderem über die technische Entwicklung, Bildung, Vergleiche zu Deutschland und traditionelles Essen. Dabei trug Roha ein traditionelles Kleid. Alle Information wurden auf einem Plakat zusammengefasst.

Andere hingegen entschieden sich für das Thema Decoupage, um sich kreativ zu betätigen. Sie zerschnitten Zeitungen und klebten auf Rigipsplatten ihre Collagen zusammen. Laut Frau Iris Neumann, Schulsozialarbeiterin an der Oberschule Dreiklang, sollen sie später in der Dreiklang Schule ausgehängt  und vielleicht auch in unserer Schule gezeigt werden.

Für die Schüler/innen, die gerne kreativ schreiben, eignete sich Workshop Nummer 16, geführt von Carl Yusuf Rieger. Die beteiligten Schüler/innen saßen im Kreis und schrieben eine Geschichte. Jeder sollte einen Satz schreiben und gab das Blatt weiter, sodass der Nächste den nächsten Satz schreiben durfte. Diese Geschichte handelte über das Thema Rassismus.

In Workshop Nummer 6 ging es hauptsächlich um Diskriminierung in unserem Alltag. Marie Waßmund hat mit den Schülern Videos geschaut und mit ihnen viel über das Thema gesprochen. Danach folgte eine kleine Befragung zum Thema Privilegien auf dem Schulhof. Ziel des Workshops war es, keine Vorurteile zu haben und Ausgrenzungen zu bilden. Wir sind der Meinung, dass dieser Tag sehr bereichernd war, da er die Problematik auf sehr unterschiedliche Weise dargelegt hat.

geschrieben von: Sonja Vlaskin, Farah Abazid

 

Wir helfen !

 

Den Schüler*innen des Gauß Gymnasiums ist es nicht egal, wie es den Flüchtlingen aus der Ukraine geht. Jeden Tag denken wir an die vielen Menschen, die ihre Heimat zurücklassen mussten, um in Sicherheit die nächsten Phasen des brutalen und herzlosen Krieges zu überwinden. Nach unserer Sachspenden-Aktion, gestartet von Marta und Antoni Staniec, bei welcher ein ganzer Transporter mit Gütern gefüllt wurde, veranstaltete der Grundkurs Geschichte Klasse 11 von Frau Schmidt am Antirassismustag einen Kuchenbasar. Dabei wurden 312,50 € eingenommen. Alle Einnahmen werden am Samstag (26.03.2022) bei der Benefizveranstaltung für die Ukraine übergeben.

 

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