Kategorie: Schüleraustausch (Seite 1 von 6)

38. Schüleraustausch Schwedt Kraśnik

  1. Am Freitag begann in Kraśnik der 38. Schüleraustausch. In der Aula unserer Partnerschule begrüßte uns Andrzej Bownik, seit 2000 der Betreuer des Austauschs und seit diesem Schuljahr auch Schulleiter. Das Programm begann wie immer mit dem Film  über die letzte Begegnung und lustigen Interaktionsübungen. Nach dem Mittagessen standen eine Stunde Tanz unter Leitung  einer polnischen Schülerin und am Abend ein Lagerfeuer auf dem Plan. Gastgeber war diesmal Mariusz Depta, Mathematiklehrer am Rej. Der Samstag verging mit einer Exkursion nach Lublin und viel Spaß in einer Trampolinhalle ziemlich schnell. Die Nacht wird kurz, denn in der Aula werden gleich zwei Geburtstage gefeiert und anschließend können alle in der Schule übernachten. Den morgigen Sonntag verbringen alle Schüler mit ihren Gastgebern in den Familien.

Einmal studniówka und zurück

Leonie Wenzel und Laura Jachmann aus der 12b reisten für ein Wochenende nach Kraśnik, um eine polnische Tradition kennenzulernen. Sie nahmen am 100-Tage-Ball teil, der von den Schülern der Abschlussklassen im Januar, also 100 Tage vor dem Abitur, organisiert und gefeiert wird. Nach einem offiziellen Teil folgt Party bis morgens um sechs. Die beiden wurden von ihren Partnern im Schüleraustasch eingeladen am Ball teizunehmen. „Die Fahrt war lang und anstrengend, dafür war der Ball ein unvergessliches Erlebnis.“ Übrigens: Pünktlich am Montag waren beide wieder in der Schule.

36. Austausch Schwedt – Kraśnik

P1180374 Aufregende Tage mit einem interessanten Programm erlebten die sechs Schülerinnen und vier Schüler unseres Gymnasiums, die vom 07. bis zum 14. September mit Frau Dückerhoff und Herrn Radke zum   Schüleraustausch in Kraśnik und Kraków weilten. Spannend erwartet wurde das Wiedersehen mit den Freunden aus dem letzten Austausch im Juni in Schwedt. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter und den Vizelandrat gab es viele gemeinsame Aktionen wie das Stadterkundungsspiel, der  Ausflug nach Sandmierz, die lange Nacht in der Aula, den Familiensonntag und natürlich auch die Teilnahme am Unterricht in Physik, Spanisch und Englisch. Am ersten Tag in Kraków standen das jüdischen Viertel Kazimierz, Schindlers Fabrik und das ehemalige Konzentrations-und Vernichtungslager Auschwitz auf dem Plan, am zweiten Tag der Wawel und das Unterirdische Museum. Für Kunstliebhaber gab es zum Abschluss ein unerwartetes Erlebnis: Die Dame mit dem Hermelin war nur 300m neben unserer Unterkunft im Original zu besichtigen. Kommentar der im Filminterview Befragten: Die Teilnahme am Austausch würde ich jedem empfehlen, es ist ein unvergleichbares Erlebnis.

Dankeschön an Andrzej und seine Kollegen für die Organisation und an den Hauptsponsor DeutschPolnisches Jugendwerk.

Ein Austauschjahr – lohnt es sich oder nicht?

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Mein Auslandsjahr in Deutschland begann schneller, als ich erwartet hatte. Ehe ich mich versah, kam auch schon die Ansage, dass wir gleich am Flughafen in Frankfurt landen.

Ich wusste nicht wirklich, was mich erwarten würde. Als ich in der 8.Klasse in Serbien war, nahm ich erfolgreich an einem Wettbewerb in Deutsch teil. Seitdem träume ich von Deutschland und der deutschen Kultur.  Nach kurzer Zeit entschiede ich mich für ein Austauschjahr in Deutschland. Als meine Eltern endlich ,,JA “ gesagt hatten, konnte ich mein Glück nicht beschreiben, das war mehr als nur Glück. Als dann aber der Moment kam nach Deutschland zu fliegen, war ich nicht sicher, ob meine Sprachkenntnisse ausreichen würden und ob ich froh oder traurig sein sollte, weil ich Serbien für eine lange Zeit verlassen musste. Ein ziemliches Gefühlschaos herrschte in mir. Weiterlesen

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