Was muss ich über ein Studium wissen? Welche Möglichkeiten habe ich? Was muss ich alles beachten? Viele Fragen mit denen sich Schüler oft nach ihrem Abiturabschluss befassen. Genau aus diesem Grund startete das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium vor einigen Jahren die Gaußrunde, bei der sie ehemalige Schüler, die sich in der Studienphase befinden, zu sich einlädt, mit dem Ziel, ihren Schülern  einen Einblick in das harte aber ebenso faszinierende Studienleben zu ermöglichen. Mit Erfolg! Denn jedes Jahr begrüßen die Lehrer immer mehr ehemalige Schüler und dürfen sich über ihren sensationellen Lebensweg freuen, den sie gehen. Doch nicht nur die Anzahl der präsentierenden Studenten steigt, auch immer mehr Eltern und Schüler des Gauß-Gymnasiums interessieren sich für diese Veranstaltung. Allein dieses Jahr durfte die Schule etwa sechzig Zuschauer in der Veranstaltung willkommen heißen und die bunte Mischung der Studenten machte neugierig. Besonders Wert wurde auf naturwissenschaftliche Studiengänge gelegt, die auch in dieser Runde häufig vertreten waren, doch auch andere wie Theologie, Sozialpädagogik usw. wurden dort gerne gesehen. Aber wer jetzt denkt, dass es nur ein langweiliges Präsentieren der verschiedenen Studiengänge ist, der liegt falsch, denn auch die Zuschauer haben die Möglichkeit den Studenten Fragen zu stellen und vielleicht kann der eine oder andere manche Tipps für sich später mitnehmen. Viele Themen wie Wohnungssuche, Bewerbung, Auslandsjahr und vieles mehr wurden dort angesprochen und aus verschiedenen Sichten geschildert. Jeder Student hatte seine eigene Geschichte zu erzählen, eine Menge Informationen und häufig einen guten Rat parat, denen die Schüler sich zu Herzen nehmen konnten. Insbesondere die Aussage eines Studenten, der es besonders betonte, dass es wichtig ist in der Schule zu lernen, da das die Grundlage für das umso schwierigere Lernen im Studium ist und er es bereut, es damals nicht getan zu haben, ging in erster Linie dem Publikum aber auch den Lehrern sehr nahe.  Doch auch das Zitat „Ihr müsst für das brennen was ihr machen wollt“, welches der Theologe aussprach und alle anderen Studenten nur bestätigen konnten sowie die zwei Worte „bleibt neugierig“ bleiben hoffentlich vielen Schülern noch lange Zeit im Ohr.

Nadja Fritz, Klasse 10