Autor: Volkmar Radke (Seite 1 von 7)

Zwei erlebnisreiche Tage in Polens Hauptstadt

Nach einem abwechslungsreichen Programm in Warschau ging heute der 38. Schüleraustausch zu Ende. Neben einer Stadtführung besuchten wir am Dienstag  die unsichtbare Ausstellung. In völliger Dunkelheit musste man sich orientieren und Gegenstände erkennen. Gestern waren wir zu Gast im Sejm. Der Abgeordnete aus Kraśnik nahm sich die Zeit und begleitete unsere Gruppe. Interessant war auch die Besichtigung des Museums der polnischen Juden. Wir standen an der Stelle des historischen Kniefalls von Willy Brandt. Heute galt es sich aus dem Escape Room zu befreien und dann hieß es Abschied nehmen. Dankeschön an die Gastgeber und vor allem an Andrzej Bownik.

Letzter Tag in Kraśnik

Nach dem gestrigen Familientag stand heute Schule auf dem Programm. Alle Austauschschüler nahmen an einer Stunde Englisch, Geschichte und Physik teil. Die Themen waren gut gewählt: Paralympics, 100 Jahre Nationale Wiedergeburt Polens und Magnetische Felder. Am späten Nachmittag gab es  ein Dankeschön für die Gastgeber und ihre Eltern. Morgen früh heißt es Abschied nehmen und alle fahren nach Warschau.

 

 

38. Schüleraustausch Schwedt Kraśnik

  1. Am Freitag begann in Kraśnik der 38. Schüleraustausch. In der Aula unserer Partnerschule begrüßte uns Andrzej Bownik, seit 2000 der Betreuer des Austauschs und seit diesem Schuljahr auch Schulleiter. Das Programm begann wie immer mit dem Film  über die letzte Begegnung und lustigen Interaktionsübungen. Nach dem Mittagessen standen eine Stunde Tanz unter Leitung  einer polnischen Schülerin und am Abend ein Lagerfeuer auf dem Plan. Gastgeber war diesmal Mariusz Depta, Mathematiklehrer am Rej. Der Samstag verging mit einer Exkursion nach Lublin und viel Spaß in einer Trampolinhalle ziemlich schnell. Die Nacht wird kurz, denn in der Aula werden gleich zwei Geburtstage gefeiert und anschließend können alle in der Schule übernachten. Den morgigen Sonntag verbringen alle Schüler mit ihren Gastgebern in den Familien.

Patenschaft übernommen

Die Schüler der siebenten Klassen verbrachten einen ihrer Projekttage im Stadtmuseum Schwedt. Hier beschäftigten sie sich mit dem Leben der jüdischen Bevölkerung in Schwedt vor und nach der Pogromnacht 1938. Mit Hilfe von Stadtplänen, Geburtsurkunden und Texten informierten sich die Schüler über das Alltagsleben und über das Schicksal mehrerer jüdischer Familien, die durch Kriege, Deportation und Tod in Vernichtungslagern zum Teil völlig ausgelöscht wurden. Für ein Jahr übernahmen die Klassen die Patenschaft über einige Stolpersteine in Schwedt. Vielen Dank an die Mitarbeiterinnen des Stadtmuseums für die hervorragende Vorbereitung und Betreuung.

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